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    December 25

    In der Nacht

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    Das ist ein ganz ein Schlauer!
    Setzt sich ins gemachte (Schwalben) Nest.
    Nur gut, das die Besitzer in Urlaub sind.
    December 22

    Merry Christmas



    WHEN THE SNOW FALLS WUNDERBAR
    AND THE CHILDREN HAPPY ARE,
    WEHEN THE GLATTEIS ON THE STREET
    AND WE ALL A GLÜHWEIN NEED
    THEN YOU KNOW, ES IST SO WEIT:
    SHE IS HERE, THE WEIHNACHTSZEIT.


    EVERY PARKHAUS IST BESETZT
    WEIL DIE PEOPLE FAHREN JETZT
    ALL TO KAUFHOF, MEDIAMARKT.
    SHOPPING HIRNVERBRANNTE THINGS
    AND THE CHRISTMASGLOCKE RINGS.


    MERRY CHRISTMAN, MERRY CHRISTMAS,
    HEAR THE MUSIC, SEE THE LIGHTS,
    FROHE WEIHNACHT, FROHE WEIHNACHT.
    MERRY CHRSITMA ALLERSEITS……


    MOTHER IN THE KITCHEN BAKES
    SCHOKO-, NUSS- AND MANDELKEKS
    DADDY IN THE NEBENRAUM
    SCHMÜCKS A RIESEN-WEIHNACHTSBAUM
    HE IS HANGING AUF THE BALLS,
    THEN HE FROM THE LEITER FALLS……


    FINALLY THE KINDERLEIN
    TO THE ZIMMER KOMMEN REIN
    AND ES SINGS THE FAMILY
    SCHAUERLICH: “OH, CHRISTMASTREE!”
    AND THE JEDER IN THE HOUSE
    IS PACKING DIE GESCHENKE AUS.


    MERRY CHRISTMS, MERRY CHRISTMAS,
    HEAR THE MUSIC, SEE THE LIGHTS,
    FROHE WEIHNACHT, FROHE WEIHNACHT,
    MERRY CHRISTMAS ALLERSEITS.......... 


    MAMA FINDS UNTER THE TANNE
    EINE BRANDNEW TEFLON-PFANNE,
    PAPA GETS A SCHLIPS AND SOCKEN,
    EVERYBODY DOES FROHLOCKEN.
    PRESIDENT SPEAKS IN TV,
    ALL AROUND IS HARMONIE.


    BIS MOTHER IN THE KITCHEN RUNS:
    IM OFEN BURNS DIE WEIHNACHTSGANS.


    AND SO COMES DIE FEUERWEHR
    WITH TATÜ, TATA DAHER
    AND THEY BRING A LONG, LONG SCHLAUCH
    AND A LONG, LONG, LEITER AUCH
    AND THEY SCHREI “WASSER MASCH!”
    CHRISTMASTIME IS NOW AM AR….CH!


    MERRY CHRISTMAS, MERRY CHRISTMAS,
    HEAR THE MUSIC, SEE THE LIGHTS,
    FROHE WEIHNCHT, FROHE WEIHNACHT,
    MERRY CHRISTMAS ALLERSEITS………
     
    (nicht von mir!)

    Weihnachtswünsche

    Ich wünsche - 
    allen Besuchern, ein frohes Weihnachtsfest.
    Der Erde, daß sie sich nicht so sehr erhitzt.
    Den Menschen, daß sie Frieden finden.
    Möge das Licht der Kerzen
    denen Licht geben
    die im Dunklen leben
    und Wärme denen spenden, die frieren.
    Dank an alle,
    für die Besuche und die netten Kommentare in meinem Blog.
     
     
     
    December 14

    In einem Sutra

    erzählte der Buddha folgendes Gleichnis: Ein Mann ging eines Tages über ein Feld und stieß auf einen Tiger. Der Mann ergreift die Flucht, doch der Tiger setzt ihm nach. So kommt er an eine Schlucht, ergreift die Wurzel eines wilden Weins und läßt sich geschickt über den Rand des Abgrunds gleiten. Von oben beschnüffelt ihn der Tiger. Zitternd blickt der Mann nach unten, tief in den Abgrund, wo schon ein anderer Tiger darauf wartet, ihn zu fressen. Nur die Weinranke hielt den Mann.

    In der Zwischenzeit begannen zwei Mäuse, die eine weiß, die andere schwarz, die Weinranke durchzunagen. Da sah der Mann neben sich eine leuchtend rote Erdbeere. Sich mit der einen Hand an der Weinranke klammernd, pflückte er mit der anderen die Erdbeere. Wie süß sie schmeckte!

    December 12

    Glück

    Der einzige Weg
    dauerhaft Glück zu erfahren ist-
    andere glücklich zu machen.
    December 11

    Pinochet ist tot

     

    ... ungesühnt die Morde,
    und die Handlanger laufen noch in Freiheit umher.
    Ungesühnt die Schreie der Gefolterten,
    die Tränen der Verzweifelten,
    der Witwen und Weisen, von Vätern und Müttern,
    die im Namen der Freiheit des Kapitals starben.
    Pinochet ist tot
    Nur einer der zahlreichen, noch lebenden Mörder.
    Das Universum kennt keine Gerechtigkeit.

    December 07

    Soledad

    Weil es so schön war, noch'n Gedicht von Alfonsina Storni
     
     
     

    Soledad

    Podría tirar mi corazón
    Desde aquí sobre un tejado:
    Mi corazón rodaría
    Sin ser visto.

    Podría gritar
    Mi dolor
    Hasta partir en dos mi cuerpo:
    Sería disuelto
    Por las aguas del río.

    Podría danzar
    Sobre la azotea
    La danza negra de la muerte:
    El viento se llevaría
    Mi danza.

    Podría,
    Soltando la llama de mi pecho,
    Echarla a rodar
    Como los fuegos fatuos:
    Las lámparas eléctrica
    La apagarían...

    Einsamkeit

    Ich könnte von diesem Fleck
    mein Herz auf ein Ziegeldach werfen:
    Unbemerkt
    würde es wegrollen.

    Ich könnte
    meinen Schmerz brüllen,
    bis mein Körper in zwei Teile
    auseinander fiele.
    Er würde sich auflösen
    in den Wassern des Flusses.

    Ich könnte
    auf der Dachterrasse
    den finsteren Tanz des Todes tanzen:
    Der Wind würde meine Schritte
    mitnehmen.

    Ich könnte
    die Flamme meiner Brust wegschleudern,
    wie ein Irrlicht
    würde sie umhertreiben
    und im Schein elektrische
    Lampen verschwinden.

    December 01

    Alfonsina Storni

    Alfonsina Storni wurde am 29. Mai 1892 in Sala Capriasca (Tessin) geboren. Als vierjähriges Mädchen fuhr sie mit ihren Eltern nach San Juan in Argentinien, wo die Familie damals eine Fabrik besass. Schon früh begann sie Gedichte zu schreiben, veröffentlichte 1918 mit "El dulce daño" ihren ersten Gedichtband, verfasste später auch Theaterstücke, Farcen und Stücke für Kinder, die aufgeführt wurden, und beendete am 25. Oktober 1938 ihr Leben in Mar del Plata, indem sie vormittags ins Meer hinauslief, wissend, "das Wasser wird tragen, die Schultern sind Flügel". Drei Tage vor ihrem Tod schrieb sie das Gedicht "Bald geh ich schlafen", brachte es zur Post, worauf es zwei Tage nach ihrem Tod in der Zeitung "La Natión" erschien. Schon zu Lebzeiten galt die Tessinerin, die spanisch schrieb, als eine der grössten Dichterinnen Argentiniens.

    Im orte-Verlag erschien der Gedichtband "Verse an die Traurigkeit" (1995), übersetzt aus dem Spanischen von Hans Erich Lampl.

    Widerspenstigkeit

    Rebeldía

    Amo todas las auroras y odio todos
    los crepúsculos

    ¡Qué hermosas las sendas
    Que no tienen fin! ...
    ¡Qué hermosos los días
    Que no tienen noche!
    ¡Qué hermosas las cosas
    Que nunca se hicieron! ...

    Las columnas truncas
    Los vasos trizados
    Las l
    íneas no rectas ...
    ¡ Lo que no se rige
    Por orden expreso! ...

    Ir como las barcas
    Que no tienen remos ...

    ¡Ir como las aves
    Que no tienen nido!
    ¡Ser algún capullo que no se adivina!
    ¡Poder algún día
    Quebrar con la marcha
    De las cosas hechas! ...

    ¡Detener

    la tierra!

    Dos y dos son cuatro ...
    ¿Y eso quién lo sabe?
    Y ... ¿si se me ocurre
    Que uno no es uno?

    Widerspenstigkeit

    Ich liebe die Morgendämmerung und hasse den Sonnenuntergang

    Wie schön sind die Wege
    ohne Ende,
    wie schön die Tage
    ohne Nächte,
    wie schön die
    nie verwirklichten Dinge,

    die zerbrochenen Säulen,
    die zerschlagenen Gläser,
    die ungeraden Linien,
    alles, was keine
    klare Ordnung hat.

    Dahintreiben wie Boote
    ohne Ruder,
    dahingleiten wie Vögel
    ohne Nester.
    Eine noch versteckte
    Knospe sein.
    Eines Tages den Lauf
    der Dinge aufhalten,

    den Lauf der Welt.

    Zwei und zwei gibt vier.
    Wer weiss das schon?
    Und was: Wenn mir einfällt,
    eins ist nicht eins?

    Alfonsina Storni