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Blog

August 17

Partielle Mondfinsternis

Für alle, die sie nicht sehen konnten.
 
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August 12

Fütterungszeit

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Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica)
 
Jetzt sitzen jeden Tag drei Stück auf der Dachrinne und lassen sich noch von ihren Eltern füttern.

Die Rauchschwalbe war Vogel des Jahres 1979 und ist der Nationalvogel Estlands

BREHM schrieb in seinem Tierleben:
„Die Rauchschwalbe fliegt am schnellsten, abwechselndsten und gewandtesten unter unseren Schwalben; sie schwimmt und schwebt, immer rasch dabei fortschießend, oder fliegt flatternd, schwenkt sich blitzschnell seit-, auf- oder abwärts, senkt sich in einem kurzen Bogen fast bis zur Erde oder bis auf den Wasserspiegel herab, oder schwingt sich ebenso zu einer bedeutenden Höhe hinauf, und alles dieses mit einer Fertigkeit, welche in Erstaunen setzt; ja, sie kann sich sogar im Fluge überschlagen. Mit großer Geschicklichkeit fliegt sie durch enge Öffnungen, ohne anzustoßen. Zum Ausruhen wählt sie hervorragende Örtlichkeiten, welche ihr bequemes Zu- und Abstreichen gestatten; hier sonnt sie sich, hier ordnet sie ihr Gefieder, hier singt sie."

July 15

Fundstück

Sozialer Abstieg heißt jetzt "Exklusion"
 
Einfach Toll !!!
 
oder:
"Prekarisierung"
 
auch nicht schlecht!!!
June 23

Wurmstichig

Der Apfel fällt
Nicht weit vom Stamm
Der Wurm sich gar nicht
Halten kann
Er frisst und bohrt
Das faul'ge Teil
Als bis das Ding
Dem Phoenix gleich
Mit Erd' bedeckt
Den Keim entzweit
Ganz sich reckt
Zum grossen Streit
Befreit vom Egel
Vom läst'gen Kleid
Ent-puppt sich der
Genet'sche Code
Zum Baum der freien Hand
Wissenschaft hat sich erkannt
Als des weisen Vaters Hand
Der Apfel war nur eitles Pfand
Norbert Schmitt

Mehr Texte von Norbert Schmitt unter http://www.atelier.norbertschmitt.com

Gemälde: http://norbertschmitt.com

June 16

Haiku

Atem des Meeres-

Regen fällt leicht wie Staub auf

wütende Wellen.

May 28

Glück

... heißt der kurze Moment, in dem man sich nichts wünscht.

Heide Blum

May 21

Lebenskunst ist ...

 

... nicht nach dem Haar in der Suppe zu suchen

April 11

Freiheit für Tibet

Il Blog di Beppe Grillo
Free Tibet
What if the United States had invaded Mexico. What if France had occupied Algeria. Or what if Australia had declared war on Papua New Guinea. What if Japan had annexed Manchuria. What if Italy were to go back to Libya with gunboats. What if all of this happened in the year in which the Olympic Games were due to be held in the United States, in France, in Australia, in Japan or in Italy. Would the Olympic Games still have gone ahead in these Countries? On what grounds? In the name of the WTO? Globalisation? Consumerism?
The Italian government dropped its trousers to half-mast like D’Alema’s (no one really expected them to do otherwise).
 
Tibet libero
Se gli Stati Uniti avessero invaso il Messico. Se la Francia avesse occupato l'Algeria. Se l'Australia avesse dichiarato guerra alla Papua Nuova Guinea. Se il Giappone avesse annesso la Manciuria. Se l'Italia tornasse di nuovo in Libia con le cannoniere.Se tutto questo fosse successo nell'anno delle Olimpiadi negli Stati Uniti, in Francia, in Australia, in Giappone, in Italia. Le Olimpiadi si sarebbero tenute lo stesso in questi Paesi? In nome di cosa? Del WTO? Della globalizzazione? Del consumismo?
Il Governo italiano ha calato i pantaloni alla marinara di D'Alema (nessuno pensava che avrebbe fatto diversamente).
Free Tibet
April 09

Fackellauf eines Gedichtes

http://www.penpoemrelay.org

Juni

Shi Tao

Mein Leben lang
Komm ich nicht hinweg über den Juni

Juni, als mein Herz starb
Als meine Poesie starb
Als mein Geliebter starb
Das Wagnis starb im Blut 

Juni, die sengende Sonne verbrennt meine Haut
Zeigt die wahre Natur meiner Wunde

Juni, der Fisch schwimmt weg aus dem blutroten Meer
An einem andern Ort zu überwintern

Juni, die Erde verändert sich, die Flüsse verstummen
Stapel von Briefen den Toten
Nicht mehr zustellbar

Deutsch von  Christine Koschel

June

by Shi Tao

My whole life

Will never get past “June”

June, when my heart died
When my poetry died
When my lover
Died in romance’s pool of blood

June, the scorching sun burns open my skin
Revealing the true nature of my wound

June, the fish swims out of the blood-red sea
Toward another place to hibernate

June, the earth shifts, the rivers fall silent
Piled up letters unable to be delivered to the dead

 

Chinesischer Journalist wegen einer E-Mail zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt
http://www2.amnesty.de/internet/deall.nsf/windexde/KA2006005

 

April 08

Olympia 2008

Schaut ihr euch die Blutspiele an?
Ich nicht!
 
Unbenanntes Fotomani-wheel[1]tban1[1]
 
Freiheit für Tibet - Stoppt Unterdrückung der Tibeter durch China
FREE TIBET.
 
 
 
 
 
March 12

Monsanto, mit Gift und Genen

Der Dokumentarfilm stützt sich auf bisher unveröffentlichte Dokumente und auf Stellungnahmen von Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Geschädigten, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration.
Die mit dem angesehenen Journalistenpreis "Albert Londres" ausgezeichnete Regisseurin Marie-Monique Robin hat drei Jahre in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert. Sie hat mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute vielleicht mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Dabei zeichnete sich hinter dem von den Werbekampagnen bedienten Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns eine gnadenlos nach Marktführerschaft strebende Unternehmenspolitik ab.
 
Liest Du:
 
 
 
Guckst Du:
 
 
Guten Appetit und Gesundheit!!!
mit dem Genmais MON863  und dem Roundup Ready (RR) Soja  und Posilac
February 25

WDCS Deutschland

Es wird immer enger für Delfine, Wale und auch andere Meeressäuger. Neben der immer stärker werdenden Belastung durch Lärmverschmutzung, chemische Abfälle und direkte Bejagung, haben die Meeressäuger mit illegalen Treibnetzen, anderem nicht selektivem Fischereigerät und zunehmender Industrialisierung ihres Lebensraums zu kämpfen.
Auf Grund dieser Situation möchten wir Sie über aktuelle Clips, die Sie im Internet einsehen und hoffentlich an Freunde und Bekannte empfehlen werden, in Kenntnis setzen.
WDCS Deutschland
 
 
 
 

Frühlings-Haiku

Farbe statt Schwarz Weiß
Sonnenbrille aufgesetzt-
Farbtupfer im Gras

Lau weht der Südwind
Kirschblüten fallen wie Schnee
auf das grüne Land.

 

January 24

Die Welt unser Traum


Nachts im Traum die Städt’ und Leute,
Ungeheuer, Luftgebäude,
Alle, weißt du, alle steigen
Aus der Seele dunklem Raum,
Sind dein Bild und Werk, dein eigen,
Sind dein Traum.

Geh am Tag durch Stadt und Gassen,
Schau in Wolken, in Gesichter,
Und du wirst verwundert fassen:
Sie sind dein, du bist ihr Dichter!
Alles, was vor deinen Sinnen
Hundertfältig lebt und gaukelt,
Ist ja dein, ist in dir innen,
Traum, den deine Seele schaukelt.
Durch dich selber ewig schreitend,
Bald beschränkend dich, bald weitend,
Bist du Redender und Hörer,
Bist du Schöpfer und Zerstörer.
Zauberkräfte, längst vergeßne,
Spinnen heiligen Betrug,
Und die Welt, die unermeßne,
Lebt von deinem Atemzug.

Hermann Hesse

http://www.hesse-projekt.de

 

January 14

Sternenhimmel

Immer, wenn ich den  Sternenhimmel sehe,
so wie man ihn zur Zeit sehen kann,
wenn man ein wenig abseits der Straßenbeleuchtung in die Felder läuft,
fällt mir eines meiner Lieblingsgedichte von Rilke ein:
 
Überfließende Himmel verschwendeter Sterne
prachten über der Kümmernis. Statt in die Kissen,
weine hinauf. Hier, an dem weinenden schon,
an dem endenden Antlitz,
um sich greifend, beginnt der hin-
reißende Weltraum. Wer unterbricht,
wenn du dort hin drängst,
die Strömung? Keiner. Es sei denn,
dass du plötzlich ringst mit der gewaltigen Richtung
jener Gestirne nach dir. Atme.
Atme das Dunkel der Erde und wieder
aufschau!   Wieder.   Leicht und gesichtslos
lehnt sich von oben Tiefe dir an. Das gelöste
nachtenthaltne Gesicht giebt dem deinigen Raum.
December 30

Jahreswechsel

Das Alte vergangen,

das Neue noch im Dunkeln.

So stehst du in der Gegenwart.

Auf der Grenze, messerschmal, 

zwischen gestern und Heute.

 

Vergangenheit verblasst,

das Morgen im Nebel der Zeit gefangen.

Zeit, die sich beschleunigt Jahr für Jahr.

Sitzt im Zug der Zeit,

auf Schienen abwärtsrasend,

in eine unbekannte Zukunft.

 

Du stellst die Weichen,

doch kennst nicht das Ziel.

 

 

 

December 20

Allen

kerze
ein frohes
Weihnachtsfest
und ein
gutes neues Jahr.
Mögen all eure guten
Wünsche in Erfüllung gehen.
November 27

Ein Finger ZEN

guckst Du:
 
hörst Du: 
 

Jedesmal, wenn jemand von Gutei Osho etwas über Zen erfahren wollte, hob dieser einfach einen Finger.
Eines Tages fragte ein Besucher den jungen Diener des Gutei: "Was lehrt dein Meister?"
Da hob auch der Junge einen Finger.
Als Gutei von dieser Begebenheit hörte, schnitt er dem Jungen mit einem Messer den Finger ab.
Der Junge brüllte vor Schmerz und lief auf und davon.
Gutei rief ihm nach, der Junge drehte sich um, und da hob Gutei seinen Finger. In diesem Augenblick wurde der Junge erleuchtet.
Auf dem Sterbebett sagte Gutei zu seinen Mönchen, die sich versammelt hatten: "Tenryu übergab mir das Ein-Finger-Zen, und mein ganzes Leben übte ich es aus; aber ich habe es noch nicht ausgeschöpft."
Daraufhin ging er ins ewige Nirvana ein.

MUMONKAN3   
November 26

Zen der Woche

Zu faul, um ehrgeizig zu sein,

lass ich die Welt sich um sich selbst kümmern.

Reis für 10 Tage in meinem Sack;

ein Bündel Zweige für die Feuerstelle.

Wozu reden über Täuschung und Erleuchtung?

Den nächtlichen Regentropfen auf dem Dach lauschend

sitz ich bequem und strecke beide Beine aus.

Zenmeister Ryokan